Kurz gesagt: Ein Starthilfe-Booster hat eine eigene Batterie und startet ein Fahrzeug überall, auch unterwegs oder auf dem Betriebsgelände. Ein Ladegerät mit Starthilfe arbeitet am Stromnetz, lädt die Batterie danach vollständig nach und ist die bessere Wahl für einen festen Arbeitsplatz. Wer Lkw startet, braucht 24 V: den Helvi Boosty Truck als Booster oder einen Autostar bzw. Digicar als Ladegerät mit Starthilfe.

Was ist der Unterschied zwischen Booster und Starthilfe-Ladegerät?

Ein Starthilfe-Booster (auch Jumpstarter oder Starthilfe-Powerbank) ist ein tragbares Gerät mit interner Batterie. Sie klemmen ihn an die leere Batterie, starten das Fahrzeug und nehmen ihn wieder ab. Eine Steckdose ist nicht nötig. Ein Ladegerät mit Starthilfe ist ein Batterieladegerät mit zusätzlicher Boost-Stufe: Am Netz liefert es kurzzeitig einen hohen Startstrom, anschließend laden Sie die Batterie ganz normal nach. Der Booster ist mobil, das Ladegerät mit Starthilfe ist die Komplettlösung am Arbeitsplatz.

Blei-Booster oder Lithium-Powerbank?

Helvi bietet zwei Arten von Boostern. Die Boosty-Serie hat eine interne Bleibatterie mit 22 bis 23 Ah, ein robustes ABS-Gehäuse, vollisolierte Klemmen und dicke Kabel. Der Boosty 25 liefert 850 A Startstrom und 2500 A Boost, der Boosty 31 kommt auf 1170 A und 3100 A. Beide werden mit einem Smart Charger 3,8 A geliefert und laden auch über den Zigarettenanzünder. Das sind Booster für Werkstatt, Pannendienst und Baustelle: schwer, aber für den täglichen Einsatz gebaut, mit rund 400 Ladezyklen.

Die Lithium-Powerbank-Booster passen ins Handschuhfach. Der Power Up 8.0 wiegt 350 Gramm, hat 8000 mAh und liefert 200 A Startstrom mit 500 A Spitze; der Super Power 13.0 hat 13000 mAh und 300 A Startstrom mit 800 A Spitze. Sie starten Benziner bis 3,5 Liter und laden unterwegs Ihr Smartphone per USB. Für Diesel-Transporter oder Lkw sind sie nicht gedacht.

Starthilfe für Lkw und Traktor: 24 V

Lkw, Reisebusse und viele Landmaschinen arbeiten mit 24 V. Ein 12-V-Booster hilft dort nicht. Der Boosty Truck 12/24 hat zwei interne Batterien mit je 23 Ah, schaltet zwischen 12 und 24 V um und liefert 2340 A Startstrom bei 12 V bzw. 1170 A bei 24 V. Er steht auf einem Trolley, hat 50-mm²-Kabel und einen Summer, der bei falschem Anschluss warnt. Bevorzugen Sie ein Ladegerät mit Starthilfe, das die Lkw-Batterie anschließend auch nachlädt, kommen der Autostar 1001 (90 A) oder der Digicar 1100E + Supply (100 A Ladestrom, 400 A nominal und 580 A Spitze Startstrom) infrage.

Sicher starten bei moderner Elektronik

Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp, vielen Steuergeräten und empfindlicher Bordelektronik zählt nicht nur der Startstrom. Spannungsspitzen beim Starten können Schäden verursachen. Die Boosty-Booster sind gegen Spannungsspitzen geschützt, und die Autostar- und Digicar-Ladegeräte haben CPS: Das Car Protection System schaltet die Boost-Funktion automatisch ein und aus und hält die Ausgangsspannung in sicheren Grenzen. Für eine Werkstatt, die täglich moderne Fahrzeuge startet, ist das der sicherste Weg.

Wann wählen Sie was?

  • Unterwegs, im Auto, kleine Benzinmotoren: Power Up 8.0 oder Super Power 13.0.
  • Werkstatt, Pannendienst, Pkw und Transporter: Boosty 25 oder Boosty 31.
  • Lkw, Busse, Landwirtschaft, 24 V: Boosty Truck 12/24.
  • Fester Arbeitsplatz, starten und nachladen: Speedy 250, Rapid 480 oder Sprint Car 441; mit CPS der Autostar 500 oder Digicar 540E.

Häufige Fragen zu Starthilfe-Boostern

Wie viel Ampere braucht ein Starthilfe-Booster?

Für einen Benziner bis 2 Liter genügen 200 bis 300 A Startstrom, ein Diesel-Pkw oder Transporter verlangt 600 bis 1000 A und ein Lkw 1000 A oder mehr bei 24 V. Achten Sie auf den Unterschied zwischen dem beworbenen Spitzenstrom und dem nominalen Startstrom, den ein Booster einige Sekunden hält; Letzterer entscheidet, ob der Motor wirklich anspringt.

Wie lange hält ein Starthilfe-Booster?

Ein Blei-Booster wie der Boosty hält seine Ladung dank geringer Selbstentladung lange und schafft rund 400 Ladezyklen. Laden Sie ihn nach jedem Einsatz und mindestens alle drei Monate mit dem mitgelieferten Smart Charger nach. Eine Lithium-Starthilfe-Powerbank laden Sie per USB in etwa zwei Stunden und prüfen sie am besten monatlich.

Ist ein Jumpstarter sicher für mein Fahrzeug?

Schließen Sie immer zuerst die rote Klemme am Pluspol und dann die schwarze Klemme an Masse an und starten Sie erst, wenn Booster oder Ladegerät bereit sind. Die Boosty-Serie hat vollisolierte Klemmen und Spannungsspitzenschutz; der Boosty Truck warnt mit einem Summer bei falschem Anschluss.

Welchen Helvi wählen Sie?

Alle Starthilfe-Booster und Ladegeräte mit Starthilfe finden Sie auf der Helvi-Markenseite.